Alabasterbüste von Goethe, ca. 15, 30 oder 40 cm hoch.
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... 1786 verließ Goethe fluchtartig die heimischen Gefilde. In Weimar war nur seinem vertrauten Diener und Sekretär Philipp Seidel sein Reiseziel bekannt. Die ersten Briefe, welche Goethe nach Hause richtete, waren undatiert. Erst von Rom aus gab er den Nächststehenden Nachricht über seine eigentlichen Entschlüsse und die Absicht, längere Zeit in Italien zu bleiben. Seinen Aufenthalt in Italien beschreibt Goethe in der Italienischen Reise. In Rom freundete er sich 1786 mit Heinrich Tischbein an, mit dem er 1787 unter anderem nach Neapel reiste. Im selben Jahr entstand auch das berühmte Gemälde Tischbeins, das Goethe als Reisenden in der römischen Campagna zeigt. Auch Angelika Kauffmann lernte er dort kennen.
1788 bis 1805
Etwa ab dem 40. Lebensjahr muss Goethe weitgehend unbeweglich und steif gewesen sein. Er litt unter schweren Bandscheibenschäden und Verwachsungen mehrerer Brustwirbel.
1795 begann seine Freundschaft mit Schiller, der erst als Histirieprofessor nach Jena bekommen ist. Ihre Freundschaft dauert bis zu Schillers Tod 1805.
1798 schrieb er die Elegie "Die Metamorphose der Pflanzen" .
Nach 1805
Am Rande des Erfurter Fürstenkongresses empfängt 1808 Napoléon I. Goethe und verleiht ihm das Kreuz der Ehrenlegion.
1814 reist er in die Rhein- und Maingegenden, 1817 beginnt er die Geschichte seines botanischen Studiums Zeitschrift Zur Naturwissenschaft überhaupt, besonders zur Morphologie (bis 1824).
Freundschaft mit Kaspar Maria von Sternberg und Karl Friedrich Zelter.
Goethe starb am 22. März 1832 und wurde am 26. März in der Fürstengruft bestattet.