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Büste von Franz Liszt, ca. 15, 22 oder 30 cm hoch. Versandkosten innerhalb Deutschland EUR 5,50 bzw EUR 7,00.
Volterra in der Toscana ist in ganz Italien berühmt für sein Alabasterhandwerk. Der Künstler A.Gianelli hat die wunderschönen Figuren der Firma Egregia entworfen. Als Material wird bei diesen Arbeiten Alabasterstaub, vermischt mit Harzen, verwendet.
Franz Liszt war der einzige Sohn des Verwaltungsbeamten Adam Liszt und seiner Frau Maria Anna. Die Stadt Raiding gehörte zu der Zeit zu Ungarn; gleichwohl wurde bei Liszts, die der deutschen Minderheit in Ungarn angehörten, zu Hause nur Deutsch gesprochen. Auch der rudimentäre Schulunterricht, den ihm der Dorfkaplan erteilte, erfolgte in deutscher Sprache. Ein paar Brocken Ungarisch lernte Liszt erst im Erwachsenenalter. Er bevorzugte im späteren Leben die französische Sprache in Wort und Schrift.
Als Kleinkind fiel Liszt zunächst nur durch Kränklichkeit auf. Sein Vater notierte später, man habe ihm als 3Jährigen sogar einmal voreilig einen Sarg zimmern lassen, weil man ihn für tot hielt. Doch bald erkannte der Vater, der selbst musisch begabt war, die Musikalität seines Sohnes. Franz erhielt ersten Klavierunterricht mit sechs Jahren, sein Vater unterrichtete ihn zunächst selbst. Schon bald begann der Kleine mit erstaunlichen Improvisationen, seine Begabung sprach sich bald herum. Ein blinder Flötist namens Baron Braun kam 1820 auf die Idee, den 9Jährigen bei einem Konzert in Ödenburg auftreten zu lassen. Dort spielte Liszt das Es-Dur-Konzert von Ferdinand Ries so meisterlich, dass sein Vater gleich ein zweites Konzert organisierte. Von nun an sah sich sein Vater in der Rolle als Impresario seines Sohnes. Er bat um Entlassung aus dem Staatsdienst und managte es, dass Liszt dem Fürstenhaus Esterházy als Wunderkind vorgestellt wurde. In der „Städtischen Preßburger Zeitung“ wurde am 28. November 1820 berichtet:
“Verflossenen Sonntag, am 26. dieses Monats, in der Mittagsstunde hatte der neunjährige Virtuose Franz Liszt die Ehre, sich vor einer zahlreichen Versammlung des hiesigen hohen Adels und mehrerer Kunstfreunde, in der Wohnung des hochgeborenen Grafen Michael Esterházy auf dem Klavier zu produzieren. Die außerordentliche Fertigkeit deises Künstlers, sowie auch dessen schneller Überblick im Lesen der schwersten Stücke, indem er alles, was man ihm vorlegte, vom Blatt spielte, erregte allgemeine Bewunderung und berechtigt zu den herrlichsten Erwartungen.“
Die frühe Fixierung Liszts auf eine Karriere als Pianist führte zu ganz erheblichen Mängeln in der Allgemeinbildung. Das bereitete ihm später Schwierigkeiten insbesondere bei der Auseinandersetzung mit geistigen Problemen und erklärt so manche nicht nachvollziehbare Überlegungen. Liszt hat unter dem Bildungsdefizit gelitten und dieses in einem Brief an seinen Sohn Daniel 1854 sehr beklagt.