Puccini stammt aus einer Musikerfamilie. Sein Vater, Michele Puccini, war Leiter der Stadtkapelle von Lucca, Organist am Dom und Komponist von Opern und Messen.
Im Jahre 1876, schreibt Giacomo Puccini ein symphonisches Präludium. Er besucht in Pisa eine Aufführung der Oper Aida von Giuseppe Verdi, die ihn stark beeindruckt. Im Herbst 1880 geht er nach Mailand, wo er sich dank eines Stipendiums am dortigen Konservatorium einschreiben kann. Sein Lehrer war Amilcare Ponchielli.
Am 31. Mai 1884 debütiert er im Teatro Dal Verme in Mailand mit seiner Erstlingsoper Le Villi, wofür er beim Publikum und bei der Kritik großen Erfolg erntet. Nach einer langen Entstehungsgeschichte wird seine Oper Edgar am 21. April 1889 an der Mailänder Scala uraufgeführt, aber ohne besonderen Erfolg. Sechs Jahre später, am 1. Februar 1895 findet die Premiere der Oper Manon Lescaut im Teatro Regio in Turin mit großen Erfolg statt. Ebenfalls in diesem Theater, wird am 1. Februar 1896 die Bohème uraufgeführt, Dirigent ist Arturo Toscanini. Am 14. Januar 1900 Premiere der Tosca am Teatro Costanzi in Rom.
Im Jahre 1904 heiratet Puccini Elvira Bonturi, von der er einen Sohn hatte. Am 17. Februar erlebt die Oper Madame Butterfly einen außerordentlichen Mißerfolg. Nach einer Überarbeitung wird sie drei Monate später am Teatro Grande von Brescia erneut aufgeführt und wird begeistert aufgenommen.