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Richard Wagner

Richard Wagner
Detailansicht 
Büste des grossen Komponisten aus Leipzig
 
Art.Nr.:EG-3.15

Grösse:

Büste von Richard Wagner, ca. 15 bzw. 30 cm hoch.
 
Volterra in der Toscana ist in ganz Italien berühmt für sein Alabasterhandwerk. Der Künstler A.Gianelli hat die wunderschönen Figuren der Firma Egregia entworfen. Als Material wird bei diesen Arbeiten Alabasterstaub, vermischt mit Harzen, verwendet.
 
***

Der Komponist wurde am 22. Mai 1813 in Leipzig als neuntes Kind des Polizeiaktuars Carl Friedrich Wagner (1770-1813) und der Bäckerstochter Johanna Rosine Wagner geb. Pötz (1774-1848) geboren. Sechs Monate nach seiner Geburt, am 23. November 1813 starb der Vater an Typhus. Im August 1814 heiratete Wagners Mutter den Schauspieler und Dichter Ludwig Geyer, der sich der Familie nach dem Tod des Vaters angenommen hatte. Spekulationen, wonach Geyer der leibliche Vater Richard Wagners gewesen sei, sind weder bewiesen noch klar widerlegt. Noch 1814 übersiedelte die Familie nach Dresden.

Im Jahr 1828 kehrte Wagner nach Leipzig zurück. Hier lernte er 1828/1830 an der Nikolaischule sowie an der Thomasschule. Mit 16 Jahren erlebte Wagner 1829 Wilhelmine Schröder-Devrient in "Fidelio". Von nun an stand für ihn fest, Musiker zu werden, und er verfasste bald erste Sonaten, ein Streichquartett sowie den unvollendeten Opernversuch "Die Hochzeit". Ab 1831 studierte er an der Universität Leipzig Musik, außerdem nahm er Kompositions-Unterricht beim Thomaskantor Christian Theodor Weinlig, dem er auch sein erstes Werk (Klaviersonate in B-Dur) widmete.

1839 verlor Wagner jedoch seine Stellung in Riga. Aus Furcht vor seinen Gläubigern überschritt er heimlich die russisch-ostpreußische Grenze und fuhr auf dem kleinen Segelschiff "Thetis" nach London. Die stürmische Überfahrt brachte erste Inspirationen für den "Fliegenden Holländer".

Wagner verbrachte die Jahre 1840 und 1841 unter ärmlichen wirtschaftlichen Bedingungen in Paris: Er vollendete den "Rienzi" (1840) und den "Fliegenden Holländer" (1841). In diese Zeit fiel auch die Beschäftigung mit Ludwig Feuerbachs atheistischer Philosophie und den Theorien des französischen Frühsozialisten und frühen Theoretikers des modernen Anarchismus Pierre Joseph Proudhon, die auf seine ersten Vorstellungen vom Nibelungendrama abfärbten.

1843 wurde Wagner zum Königlich-Sächsischen Kapellmeister an der Dresdner Oper ernannt. Hier befreundete er sich mit dem russischen Anarchisten Michail Bakunin. 1849 musste er als Revolutionär wegen der Teilnahme am Dresdner Maiaufstand im späteren Verlauf der Märzrevolution im Königreich Sachsen fliehen, und wurde, wie auch sein Freund Gottfried Semper, von der Polizei steckbrieflich gesucht.

König Ludwig II. von Bayern gehörte zu seinen Bewunderern, seitdem er zum erstenmal Lohengrin gehört hatte. Der König finanzierte jahrelang Wagners verschwenderischen Lebensstil und unterstützte den Bau des Festspielhauses in Bayreuth. Dort finden in jedem Sommer, Ende Juli bis Ende August, die weltberühmten Richard-Wagner-Festspiele statt.

 

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