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Pegasus

PegasusIn der griechischen Mythologie ein geflügeltes Pferd
 
Art.Nr.:EG-6029

Skulptur, ca. 22 cm hoch

Pegasos (lateinisch und deutsch Pegasus) ist in der griechischen Mythologie ein geflügeltes Pferd; übertragen benutzt ist es das Flügeltier, das alle Dichter reiten. Das Wort Pegasos stammt aus dem Griechischen. Der Plural von Pegasus ist Pegusas.

Pegasus war das Kind des Meeresgottes Poseidon und der Gorgone Medusa. Die Überlieferungen über seine Geburt variieren sehr stark: Eine Version berichtet, Pegasus sei aus Medusas Nacken entsprungen, als diese von Perseus geköpft wurde. Eine andere erzählt, er sei aus der Erde entsprungen, worauf Medusas Blut getropft sei. 

Pegasus half Bellerophon in seinem Kampf gegen die Chimäre und die Amazonen. Es gibt verschiedene Geschichten, wie Bellerophon Pegasus gefunden habe: So sagen einige, dass der Held ihn trinkend am Brunnen von Pirene (am "pirenischen Quell") gefunden habe, andere berichten, dass entweder Athene oder Poseidon Pegasos zu Bellerophon führten. Bevor er Bellerophon half, brachte Pegasos Blitz und Donner zu Zeus und nach dem Tod Bellerophons kehrte er zum Berg Olymp zurück, um den Göttern zu helfen. Angeblich entstanden durch Pegasos' Hufschlag zwei Brunnen: Einer auf Geheiß von Zeus auf dem Gebirge Helikon (der "helikonische Quell", aus dem alle Dichter trinken), ein zweiter in Troizen. Vgl. auch Hippokrene.

Pegasos wurde in ein Sternbild verwandelt, aber eine Feder seiner Flügel fiel nahe der Stadt Tarsos zurück auf die Erde und gab der Stadt ihren Namen. Seine Ursprünge als Mischwesen sind vermutlich orientalischer Herkunft. Er wurde häufig in der kretischen und kleinasiatischen Kunst dargestellt. 

Wilhelm Busch: Komm, Muse, reiche mir den Stift, den Faber | in Nürnberg produzieren muss! | Noch ein Mal sattle mir den Traber, | den alten Stecken-Pegasus.

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